Merhaba, Deutschland! Warum Türkisch-Sprachkurse boomen

Augsburg, 11.6.2013. Türkisch zu lernen liegt voll im Trend. Dass immer mehr Deutsche sich für die türkische Sprache interessieren, merkt man allerorten. So müssen Sprachschulen, Volkshochschulen und Universitäten in Deutschland die Interessenten bisweilen auf Wartelisten vertrösten. Seit 2009 hat sich beispielsweise die Zahl der Türkisch-Lernenden an der Universität Hamburg verdoppelt, an der Uni München sogar verdreifacht.

Woher kommt die neue Lust der Deutschen an der türkischen Sprache? Zum einen wäre da ein recht pragmatischer Grund: Die Türkei ist eine boomende Wirtschaftsnation und somit wird Türkisch auch eine immer wichtigere Geschäftssprache. Doch letztlich ist die Motivation, sich der türkischen Sprache und Kultur zuzuwenden ebenso vielseitig wie die Menschen, die sie lernen wollen, weiß Özlem Degirmenci-Eichhammer, Leiterin des Atlas Sprachinstituts in Augsburg.

Die Interessenten für einen Sprachkurs reichen daher „vom Zahnarzt, der festgestellt hat, dass er seinen türkischstämmigen Patienten die Angst vor dem Bohrer in der Landessprache leichter nehmen kann über den Lehrer, der am Pausenhof besser verstehen will, was so getratscht wird bis zur Studentin, die sich beim Erasmus-Studentenaustausch in Istanbul verliebt hat. Oder bis zum Ehepaar, dass ihre Vorfreude auf den Urlaub an der türkischen Riviera mit einem gemeinsamen Urlaubstürkischkurs zelebrieren will“.

Noch erstaunlicher als der Boom der Türkischkurse ist eigentlich, dass das große Interesse an der Sprache mit einer Verspätung von einigen Jahrzehnten aufkommt. Schließlich leben schon seit Generationen türkische Mitbürger in Deutschland. An Gelegenheiten, die neu erworbenen Sprachkenntnisse im Alltag zu praktizieren hätte es also auch früher nicht gemangelt.

„Wir machen aus der Fremdsprache Türkisch eine Vertrautsprache“

Die Berührungsängste mit der Fremdsprache erklärt sich Özlem Degirmenci-Eichhammer damit, dass Türkisch den Ruf einer für mitteleuropäische Zungen schwer zu erlernenden Sprache hat. Sie will mit dem Atlas Sprachinstitut den Beweis antreten, dass diese Berührungsängste unbegründet sind, wenn die richtige Lernmethode zur Anwendung kommt. „Wir machen aus der Fremdsprache Türkisch eine Vertrautsprache“, erklärt sie. „Die Atlas Methode für Sprachen kombiniert klassisches Lernen mit neuen Erkenntnissen der Gehirnforschung, NLP und Suggestopädie sowie Mnemotechniken zu einer eigenen, ganzheitlichen Lernmethode.“ Die Begründerin der Atlas Methode ist seit vielen Jahren Dozentin für DAF und Türkisch sowie NLP-Master.

Ihre Überzeugung: „Erlebnisaktivierende Methoden des Lernens öffnen Sinneskanäle zum Gehirn und verankern Wissen. Wer mit allen Sinnen lernt, lernt mit Spaß und besonders effizient. Unterrichtsmethoden, die die Aufmerksamkeit der Lernenden immer wieder von neuem gewinnen, verankern Wissen nachhaltig.“ Das Motto des Atlas Sprachinstituts heißt entsprechend: „Entdecken Sie die Leichtigkeit des Lernens“.

Authentischer Unterricht, das bedeutet für Özlem Degirmenci-Eichhammer nicht nur, alltagsnahe Sprachsituationen anstatt konstruierter Fallbeispiele zu vermitteln. Das Authentische ist in ihrer eigenen Person verwurzelt, denn die in Niedersachsen geborene Tochter türkischer Eltern bezeichnet sich selbst als „deukisch“. Sie hat an Schulen und Universitäten in Deutschland und der Türkei unterrichtet und sowohl Deutsch als Fremdsprache als auch Türkisch gelehrt. So kann sie die türkische Sprache und Kultur aus erster Hand und maßgeschneidert für deutschsprachige Interessenten vermitteln.

Aktuelle Kurse finden statt im Zeughaus, Zeugplatz 4, 86150 Augsburg

Über Özlem Degirmenci-Eichhammer
Die Gründerin und Leiterin des Atlas Sprachinstituts, Özlem Degirmenci-Eichhammer ist Dozentin für Türkisch und Deutsch. Vor der Gründung des eigenen Instituts lehrte sie an Universitäten und Schulen in der Türkei sowie in Deutschland an diversen Sprachschulen sowie an der Universtität Augsburg.

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht: „Merhaba, Deutschland! Warum Türkisch-Sprachkurse boomen“