Unfreiwillig komisch: Übersetzungsfehler

Wie wichtig gute Fremdsprachenkenntnisse sind, beweisen Übersetzungsfehler in Tourismusgebieten besonders eindrucksvoll.

So lustig die unfreiwillige Komik für die Urlauber auch sein mag – für die Betreiber sind die Wortpannen äußerst peinlich.

Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen, so ein deutsches Sprichwort. Viel Spaß bei der Lektüre!

Die türkische Sprache ist für ihre Bildhaftigkeit berühmt. Das gilt sogar für Übersetzungen, wie man auf einer Speisekarte in Kemer lesen kann:

“Makkaroni mit Creme und breitet sich Drastisch aus”

Mitarbeiter zum Mitnehmen? Diese Nachricht bei einem Laden an der Costa Teguise, Lanzarote, kann man leicht missverstehen:

“Wirsind die besten Sonder Angebote auf den Tisch.”

Surfen ohne Internet:

“Starker Strom-Gefarhr-Strand”
(gesehen auf Teneriffa, Spanien)

Im englischen Liverpool werden auch Ventilatoren freundlich begrüßt. Gemeint sind natürlich Fußball-Fans. Das Missverständnis erklärt sich dadurch, dass “Fan” im englischen “Ventilator” meint und hier einfach wörtlich übersetzt wurde:

“Willkommen Fussball-Ventilatoren der Welt”

Im italienischen Calcatoggio ist das Meer wie ein Martini von James Bond:

“Durch geschütteltes Meer”

Ein unfreiwilliges dadaistisches Gedicht in Marina di Ostuni/Italien:

“Jedes mögliches signalisieren der dringlichkeit ist im mee, oder auf dem strand kann es geschehen, telephonierend mit örtlich festgelegtem oder beweglichem telefon der BLAUEN ZAHL VON DRINGLICHKEIT 1530.“

Das ist in der Tat tragisch:

“Ich bin in Gefahr, nicht zu geschehen.”
(Granada/Spanien)

Ein Steinschlag ist am Gardasee offensichtlich kein gern gesehener Gast:

“Durchgang Verboten für Steinschlag”

In Griechenland erwartet man scheinbar Opernsänger und andere Gesangstalente auf öffentlichen Toiletten:

“Türe kann man nicht schliessen. Bitte singen, damit der nächste weiss, dass nach besetzt ist.”

Hoheit vor Schönheit?
“Hochartige Gäste nach links”
(gesehen in Italien)

Vor einer schier unlösbaren Herausforderung stehen Besucher einer Tempelanlage in Myanmar:

“Tempel betreten, ohne die Füße zu tragen.”

KURIOSITÄTEN AUF SPEISEKARTEN

Das Angebot des Tages lehnen wir entschieden ab:

„Spazierstock von Eichel“
(Speisekarte in Los Cabales/Madrid)

Der Chefkoch empfiehlt heute:
“Kartoffelknochen”
“Kunstierwürgtsalat”
“Schädel von Kabeljau”
“Tapfere Kartoffeln”

Seltsame Praktiken:

“Gepeitschte Sahne mit Schokolade”

Ob diese Spezialität schwer im Magen liegt? Die Speisekarte “warnt” vor:

“Gegrilltes Schwerfisch”

Wer die Wahl hat, hat die Qual:

„Geheilter Manchego oder Sattelschlepper“