Culture Clash: Film-Tipps

Hier finden Sie Tipps für Kinofilme und Videos, die besonders geeignet sind für alle, die sich für Sprachen und Kultur interessieren.

Evet, ich will

Multikulturell geht es zu im amüsanten Episodenfilm „Evet, ich will“ von Regisseur und Autor Sinan Akkusmit. Die deutsch-türkischen Liebesgeschichten werden mit einer wohldosierten Mixtur aus Komödie und Tragödie präsentiert, wobei das Heitere überwiegt.

Ein sehenswerter Vertreter des „Deukischen“ Films, der an die humorvollen Momente in den Werken von Kultregisseur Fatih Akin erinnert.

Darsteller:
Heinrich Schafmeister, Ingeborg Westphal, Oliver Korittke, Lale Yavas, Tim Seyfi, Idil Üner, Mickey Hardt, Eralp Uzun, Aykut Kayacik, Dieter Landuris, Muhabbet, Toyin Taylor alias Trooper Da Don und als Gast Knut Elstermann

Vertrieb: Maxximum Film

Maria, ihm schmeckt´s nicht

Maria, ihm schmeckt’s nicht! ist die Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers von Jan Weiler. Hier treffen italienische und deutsche Kultur aufeinander. Dabei sorgen Sprach- und andere -Probleme für amüsante Turbulenzen.

Mit Christian Ulmen in der männlichen Hauptrolle idealbesetzt. Ebenfalls dabei: Lino Banfi, Mina Tander, Maren Kroymann, Gundi Ellert

Salami Aleikum

Auch beim Film „Salami Aleikum“ des iranisch-stämmigen Regisseurs Ali Samadi Ahadi kommt es zum „Culture Clash“. Hier zwischen ostdeutscher und persischer Kultur.

Hauptfigur ist Mohsen, der bei seinen aus dem Iran stammenden Eltern in Köln wohnt. Als Vertretung seines kranken Vaters soll er eine polnische Schafherde abholen, landet aber stattdessen in der ehemaligen DDR in einem nach der Wende heruntergekommenen Dorf. Dass er sich verliebt, ist nicht Mohsens einziges Problem…

Darsteller:
Navid Akhavan, Anna Böger, Wolfgang Stumph, Michael Niavarani, Proschat Madani

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Auf der anderen Seite

Eine deutsch-türkische Gemeinschaftsproduktion ist „Auf der anderen Seite“ (türkisch: Yaşamın kıyısında). Während sein Film „Im Juli“ sehr romantisch und heiter ist und auch der ernstere „Solino“ viele humorvolle Passagen vorweist, ist „Auf der anderen Seite“ der bisher dunkelste Film von Fatih Akin. Er widmet sich Themen wie Abschied und Tod, Heimkehr und Vergebung
Der Film spielt in Bremen, Hamburg und Istanbul.

Der Film gewann viele Preise und stellt den zweite Teil einer geplanten Trilogie namens „Liebe, Tod und Teufel“ dar, die 2004 mit „Gegen die Wand“ begann.

Verleih: Pandora Film

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