Zitate über Sprachen und Lernen

ÜBER DAS LERNEN

„Visualisierungsvermögen ist wichtiger als Wissen.“
Albert Einstein

„Es ist nie zu spät, sich zu verbessern, doch kann man nicht früh genug damit beginnen.“
Gunther Karsten

„So wie das Essen ohne Lust der Gesundheit schädlich wird, so verdirbt das Lernen ohne Wissbegier das Gedächtnis und behält nichts von dem, was es auffängt.“
Leonardo da Vinci

„Jener, der sagt, es ist nicht zu schaffen, sollte niemals jenen unterbrechen, der es tut.“
Römische Weisheit

„Niemand weiß, was er tun kann, bis er versucht hat.“
Syrus

„Man verdirbt einen Jüngling am sichersten, wenn man ihn anleitet den Gleichdenkenden höher zu achten als den Andersdenkenden.“
Friedrich Nietzsche

„Ich stelle fest, je härter ich arbeite, desto mehr Glück scheine ich zu haben.“
Thomas Jefferson

„Ich habe keine besondere Begabung, sondern bin nur leidenschaftlich neugierig.“
Albert Einstein

„Ein Leben ohne Ziele, ist wie ein Bogen ohne Pfeile.“
Gunther Karsten

„Nur beständiges Üben trennt das Gewöhnliche vom Außergewöhnlichen.“
Unbekannt

„Zu wissen, was du weißt, und zu wissen, was du nicht weißt, das ist das Kennzeichen eines Wissenden.“
Konfuzius

„Stelle Fragen. Unser Wissen besteht aus den Antworten auf gestellte Frage.“
Aristoteles

„Nicht weil die Dinge schwierig sind, trauen wir uns nicht, sondern weil wir uns nicht trauen, sind sie schwierig.“
Seneca

„Denken ohne zu lernen ist töricht, lernen ohne zu denken ist gefährlich.“
Konfuzius

ÜBER SPRACHE

„Du hast so viele Leben, wie du Sprachen sprichst.”
Aus Tschechien

„Jede neue Sprache ist wie ein offenes Fenster, das einen neuen Ausblick auf die Welt eröffnet und die Lebensauffassung weitet.”
Frank Harris (1856-1931), amerik. Schriftsteller

„Mein Verhältnis zur französischen Sprache ähnelt dem zu meiner Frau. Ich liebe sie, aber ich beherrsche sie nicht.”
Hans-Dietrich Genscher (*1927), dt. Politiker

„Mit jeder neu gelernten Sprache erwirbst du eine neue Seele.”
Aus Tschechien

„Wenn ich daran denke, daß „Asterix“ in 72 Sprachen übersetzt wurde, und ich spreche nur eine einzige, da bekomme ich doch richtige Komplexe.”
Albert Uderzo (*1927), frz. Comic-Zeichner

„Wer eine Fremdsprache lernt, zieht den Hut vor einer anderen Nation.”
Martin Kessel (1901-90), dt. Schriftsteller

„Wer fremde Sprachen nicht kennt, weiß nichts von seiner eigenen.”
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), dt. Dichter

„Wer viele Sprachen spricht, kann in vielen Sprachen Unsinn reden.”
Alexander Roda-Roda (1872-1945), östr. Dramatiker u. Essayist

„Die deutsche Sprache ist merkwürdig. Wenn es ernst wird, sagen die Leute: „Das kann ja heiter werden.“”
unbekannt

„Bevor ich nach Frankreich kam, habe ich einen Schnellkurs „Elementares Französisch“ besucht. Nun bin ich in Frankreich und ziemlich erstaunt: Hier spricht offenbar keiner elementares Französisch.“
Sylvia Simmons, amerik. Redenschreiberin u. Publizistin

„Sprache ist der Papagei des Gedankens, und ein schwer gelehriger.”
Friedrich Hebbel (1813-63), dt. Dichter

„Sprache ist die Kleidung der Gedanken.”
Samuel Johnson (1709-84), engl. Dichter u. Literaturkritiker

„Sprache ist ein Verkehrsmittel; so wie die Eisenbahn die Güter von Leipzig nach Dresden fährt, so transportiert die Sprache die Gedanken von einem Kopf zum anderen.”
Wilhelm Oswald (1853-1932), dt. Chemiker, Physiker u. Philosoph

„Das Menschlichste, was wir haben, ist doch die Sprache, und wir haben sie, um zu sprechen.”
Theodor Fontane (1819-98), dt. Erzähler

„Man muss nicht die Buchstaben in der lateinischen Sprache fragen, wie man deutsch reden soll, sondern man muss die Mutter im Haus, die Kinder auf der Straße, den Mann auf dem Markt fragen und hören, wie sie reden.”
Martin Luther (1483-1546), dt. Reformator

„Eine Sprache mit vielen Konsonanten ist wie ein Kartoffelacker. Eine Sprache mit vielen Vokalen aber ist wie ein Blumenbeet.”
Enrico Caruso (1873-1921), ital. Operntenor

„Man kann noch so viele Fremdsprachen beherrschen – wenn man sich beim Rasieren schneidet, gebraucht man die Muttersprache.”
Eddie Constantine (1917-93), frz. Filmschauspieler amerik. Herk.

„Wenn die Worte nicht stimmen, dann ist das Gesagte nicht das Gemeinte. Wenn das, was gesagt wird, nicht stimmt, dann stimmen die Werke nicht. Gedeihen die Werke nicht, so verderben Sitten und Künste. Darum achte man darauf, daß die Worte stimmen. Das ist das Wichtigste von allem.”
Konfuzius (551-479 v.Chr.), chin. Philosoph, bestimmend für die Gesellschafts- u. Sozialordnung Chinas

„Wann immer in menschlichen Angelegenheiten ein Übereinkommen oder eine Zustimmung zustande kommt, dann geschieht dies durch sprachliche Prozesse, oder es wird überhaupt nicht erreicht.”
Benjamin Lee Whorf (1897-1941), amerik. Sprachforscher